3 Mädchen Frisuren Interessen Haar-Tutorials

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3 Mädchen Frisuren Interessen Haar-Tutorials – Mädchen Frisuren Zeichnen
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Pünktchen, Pünktchen, Komma, Strich – fertig ist das Mondgesicht! Stolz hält mir mein fünfjähriger Sohn ein Blatt vor die Nase: Aus dem Kreis in der Mitte des Bildes starren mich zwei riesige leere Augen an, am viel zu kleinen Bauch hängen zwei sehr lange Strichbeine ohne Füße, und an den Enden der ebenso langen Stricharme kleben zwei dicke Kugeln – die Hände – mit ungefähr jeweils zehn Fingern.

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Bis Kinder so zeichnen, dass sich Menschen, Gegenstände oder Tiere daraus erkennen lassen, dauert es eine ganze Weile. Aber schon im ersten Lebensjahr gibt es eine frühe Form des „Gestaltens“. Martin Schuster, inzwischen pensionierter Professor am Psychologischen Institut der Universität Köln, nennt sie in seinem Buch „Kinderzeichnungen“ die Schmierphase.

Brei, Matsch, Rasierschaum oder Fingerfarbe werden mit Vorliebe überall hin- und herumgeschmiert, zur Freude der Kinder und als Geduldsprobe für die Eltern. Irgendwann um den zwölften Monat herum klappt es mit dem Greifen dann aber so gut, dass die Kinder erstmals Stifte halten lassen: Die Kritzelphase beginnt.

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Noch ziemlich unkontrolliert malen Kinder dann dicke Striche oder Kreise mit viel Schwung und Spaß daran, etwas auf dem Papier zu hinterlassen. Dabei geht es weniger darum, etwas abzubilden, als darum, Bewegungen selbst zu steuern und sichtbar zu machen. Die Bilder ähneln in etwa denen, die auch Schimpansen malen, wenn man ihnen einen Stift in die Hand drückt.

Mit etwa zweieinhalb Jahren ändern sich zwar nicht die Zeichnungen selbst, aber ihre Wahrnehmung, und Kinder beginnen damit, ihren Bildern einen Sinn zu geben. Ab etwa drei Jahren entstehen die sogenannten Kopffüßler: Aus den bogenförmigen Kritzeln entwickelt sich ein Kreis, aus den gekritzelten Strichen werden Arme und Beine.

Der Bauch fehlt, die Gliedmaßen setzen oft nicht direkt am Körper an, und Auge und Mund können außerhalb des Gesichts liegen. Schuster spricht dabei von der Schemaphase, weil der Kopffüßler ein Grundmodell für Lebewesen aller Art ist.

Mit der Zeit werden die Zeichnungen dann immer detailreicher. Der Bauch kommt dazu, Ohren, Wimpern und Haare werden gezeichnet, und jedes Kind entwickelt langsam einen ganz eigenen Stil und eigene Vorlieben dafür, was gemalt wird. Bis zum Zeitpunkt der Einschulung etwa erreichen Kinder dann die Phase der Werkreife, wie viele Experten sie nennen: Sie erzählen mit ihren Bildern Geschichten, und malen dazu kleine Szenen, bei denen die Elemente zueinander in einer Beziehung stehen.

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